Wer schreibt hier mit?

Der Mensch an sich ist wissbegierig und interessiert sich auch dafür, welche Personen hinter den Textbeiträgen stecken. Deswegen haben wir eine Rubrik mit dem Titel „Autoren-Vorstellung“ eingerichtet. Wer mag, kann hier ein bisschen etwas über sich erzählen. Ob das in der „Ich-Form“ oder in der dritten Person geschieht, gereimt oder in Prosa, kurz oder ausführlich, …

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Zuneigung

Zur Seite schaut er scheinbar nur, der Vogel richtet die Pupille als wär’s ein Zwang, nicht freier Wille, auf mich, verrät mit keiner Spurder Neugier Grund, des Blicks Natur. Ich lass mich ein auf dieses Spiel. Das Tierchen mit der roten Kehle, nun meiner beiden Augen Ziel, erkennt ganz fraglos mein Kalkül, sitzt ruhig, dass …

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Vergleichbar

Ein treuer Hund, so sagt man, seides Menschen Bestfreund und so weiter. Ich kenne aber weitre zweigetreue tapfre Wegbegleiter Bei Regenwetter riechen sie, für feine Nasen nicht erfreulich, auch Hunden ähnlich – irgendwie, in manchen Fällen höchst abscheulich. Statt Leinen hindert sie ein Banddem Herrchen nicht bei Fuß zu bleibenund manchmal ist es eine Schand, …

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Zum Ausdrucken: Werbung für Tiergeschichten.de!

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Autorinnen und Autoren, damit uns auch in Zukunft die Geschichten nicht ausgehen, haben wir einen kleinen „Werbeflyer“ für Tiergeschichten.de konzipiert. Den gibt’s in Farbe und Schwarz-weiß. Man kann ihn herunterladen, ausdrucken und beispielsweise beim Tierarzt, Tierheim, Futtermittelgeschäft oder im Supermarkt aushängen. Oder das Blatt direkt jemandem in die Hand drücken, …

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Sabbatruhe

Am Samstag hechelte ein Hecht, er lag, recht wenig artgerechtim weichen Ufergras und schnapptenach feuchter Luft, die rasch verknappte. Warum, so fragt der Grübler sich, gerad am Samstag eigentlich? Da gäbe es auch andre Tagezum Atemstillstand, keine Frage. Weshalb nicht Mittwoch oder sofürs oxygene Waterloo? Doch nein, der Hecht plant stur sein Ende- ein Sabbathohn …

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Schwindendes Mitleid

Auf Flocke eins folgt Flocke zwei, dann schneit es Tennisbälle. Am Nachmittag, so kurz nach dreida schöpfe ich mir Wege frei, nur so, für alle Fälle. Zum Vogelhäuschen ist es weit, doch räum ich eine Schneise. Wenn so ein Spatz vor Hunger schreit, erbarmt man sich, erkennt sein Leid. Das gilt auch für die Meise. …

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